|
Alexey Botvinov Klavier Alexey Botvinov wurde in Odessa geboren, wo er seine musikalischen Studien bei Prof. S. L. Mogilevskaya begann und später am Konservatorium dieser Stadt bei Prof. A.A. Kardaschow vollendete. 1983, im Alter von 19 Jahren, gewann er als jüngster Teilnehmer den Allunions-Rachmaninow-Wettbewerb in Moskau und wurde in der Folge in seiner Heimatstadt zum Solisten der Philharmonie sowie zum Lehrer am Konservatorium von Odessa ernannt. 1987-1989 war er Assistent von Prof. Gornostayeva am Moskauer Konservatorium. Ausserdem gewann er in dieser Zeit den Bach-Wettbewerb in Leipzig und den Clara Schumann-Wettbewerb in Düsseldorf. 1993 trat er mit dem Tschaikowski Radio-Symphonieorchester Moskau unter Vladimir Fedoseyev mit der Uraufführung des 3. Klavierkonzerts "Ave Maria von A. Karamanov in Moskau und mit überragendem Erfolg zur Eröffnung der Konzertsaison mit Tschaikowskis Erstem Klavierkonzert in der Zürcher Tonhalle auf. 1994-1996 lebte Alexey Botvinov in Düsseldorf, wo mit der Uraufführung des Balletts "Szenen" zur Musik von Robert Schumann seine enge Zusammenarbeit mit Heinz Spoerli begann. Seitdem Heinz Spoerli nach Zürich verpflichtet wurde, ist Alexey Botvinov, welcher selber seit 1996 wieder in Odessa ansässig ist, als ständiger Gast mit dem Zürcher Ballett verbunden, welches ihn auch auf seine zahlreiche Tournéen einlädt. Mit grossem Erfolg spielt er dabei in Balletten von Heinz Spoerli Musik von Mozart, Chopin, Brahms, Prokofjew, Strawinsky und Schnittke. Seit 1995 interpretiert Alexey Botvinov Bachs "Goldberg-Variationen", welche zur Visitenkarte des Zürcher Balletts geworden sind. Über 150 Aufführungen fanden seither in den meisten Ländern Europas, in Kanada, Japan, Israel und Südafrika statt. Seit 2001 gehören die "Goldberg-Variationen" zum ständigen Repertoire des Balletts der Deutschen Oper Berlin - die Premiere im Juni 2001, gespielt von Alexey Botvinov wurde zur von der deutschen Kritik gepriesenen Sensation: "Feuerwerk am Klavier" (Berliner Kurier), "Botvinov ist ein Glücksfall für die Deutsche Oper" (Tagesspiegel) usw. Die 1996 in der Schweiz erschienene CD der "Goldberg-Variationen" erreichte auf Anhieb den 2. Platz in der Hitparade der Klassischen Musik ("Eine Superaufnahme!", Le Figaro, Paris). Die "Neue Zürcher Zeitung" schrieb über die letzten Aufnahmen Botvinovs, Chopin spiele er "unglaublich schön", Brahms "erstaunlich wenig traditionsgemäss, doch überzeugend in jedem Detail". Ebenfalls in der Schweiz erschienen sind CDs mit Musik von Rachmaninow und Konzerte von Bach und Mozart (eine Live-Aufnahme mit der Prager Philharmonie). Alexey Botvinov ist in mehr als 20 Ländern der Welt aufgetreten, darunter bei Festivals wie dem Chopin-Festival in Polen und bei den Zürcher Festspielen. Im Jahr 2002 war er Jurymitglied beim 5. Internationalen Rubinstein-Wettbewerb in Polen. An den Sommerfestspielen Murten Classics 2003 konnte Alexey Botvinov als Artist in Residence weitere künstlerische Triumphe feiern. Im Februar 2005 hat er u.a. an der Deutschen Oper Berlin das 2. Klavierkonzert von Sergej Rachmaninow unter der Leitung von Dimitrij Kitajenko anstelle von Christian Thielemann gespielt. Im April 2005 gab Alexey Botvinov mit grossem Erfolg sein Debut in der Wigmore Hall London mit Werken von Tschaikowsky und Rachmaninow. Im März 2006 gab er vor begeistertem Publikum ein Klavierrezital im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Im Mai begleitete er das Zürcher Kammerorchester unter Leitung von Howard Griffith auf seiner China-Tournée mit Werken von Mozart und Schostakovich. Auf der Deutschland-Tournée mit der Königlichen Philharmonie von Flandern unter Leitung von Daniele Callegari konnte er mit dem 2. Klavierkonzert von Rachmaninow im Oktober in der Kölner Philharmonie, in Wiesbaden, Aachen und in Roeselare (Belgien) grosse Erfolge feiern. Jedes seiner Konzerte auf der Asien-Tournée im Oktober 2007 (Hong Kong, Singapore, Kuala Lumpur, Jakarta, Taiwan) wurde vom Publikum mit Standing Ovation belohnt.
|
||